Burnout Prävention

BuddhaBurnout bedeutet ausgebrannt. Wer innerlich langsam, aber unaufhörlich ausbrennt, hat meistens vorher lodernd für eine Idee, eine Aufgabe oder ein Ziel gebrannt.

Oft sind es die Energiereichen, die Tatkräftigen und Kreativen, die vom Burnout bedroht sind. Die Zahl der Betroffenen mit Burnout-Syndrom wächst unaufhörlich. Burnout betrifft Männer wie Frauen und erstreckt sich über alle Berufsgruppen.

 

Immer komplizierter werdende und sich ständig verändernde Anforderungen der Außenwelt verlangen, dass wir richtig funktionieren. Manager, Freiberufler, Selbstständige, Alleinerziehende und viele andere tragen eine hohe Verantwortung und müssen sich selbst und ihre Projekte täglich neu überdurchschnittlich steuern. Nur zu oft ist dabei der Leistungseinsatz grenzenlos und es fällt schwer „fertig zu werden". Der Mangel an Zeit, das Gefühl „nicht mehr aufhören zu können" und der Druck „gut", wenn nicht sogar der/die „Beste" zu sein, lassen viele das Leben wie im „Hamsterrad" erleben. Echte Befriedigung, Lebensfreude und Erholung bleiben aus und können einer depressiven Verstimmung Platz machen. Der Blick auf die Fülle der Welt wird immer eingeschränkter und ein Mantel der Erstarrung beginnt die Seele zu umhüllen.

 

Entwicklungsstufen von Burnout

Burnout entwickelt sich in 3 Stufen. In der ersten Stufe arbeiten die Betroffenen meist mit Freude sehr viel, genießen berufliche Erfolge, das Gefühl viel arbeiten zu können und „gebraucht" zu werden. Innerlich breitet sich jedoch schleichend das Gefühl aus, am Leben vorbei zu gehen. Rückzug, besonders vom Freundeskreis und verminderte Leistungsfähigkeit sind Ausdruck der zweiten Stufe. Was in vielen Berichten als Burnout verstanden wird, entspricht der dritten Stufe, die gekennzeichnet ist durch sehr starke Erschöpfung, Verlust von Leistungsvermögen und Lebensfreude, sowie innerer Leere.

 

Warnsignale des Burnout-Syndroms

Der Lebensinhalt reduziert sich in den meisten Fällen immer mehr auf die berufliche Tätigkeit, das emotionale Erleben verflacht und soziale Kontakte werden mehr und mehr vernachlässigt oder abgebrochen. Das gewohnte Leistungsvermögen lässt nach und macht einer negativen Selbsteinschätzung Platz. Burnout-Betroffene reagieren in ihrem sozialen und beruflichen Umfeld immer mehr gereizt, aggressiv, später auch desinteressiert und gleichgültig. Eine stetig zunehmende Erschöpfung wird zum ständigen Begleiter und Regeneration gelingt immer weniger. Auch der verlängerte Urlaub verschafft dann irgendwann keine Erholungsmöglichkeiten mehr. Die Lebenssicht der Betroffenen ist zunehmend geprägt von Resignation und Pessimismus, ganz im Gegensatz zum ursprünglichen Idealismus. Zum kompletten Zusammenbruch kommt es dann nicht selten durch eine akute Erkrankung, die die letzten Energiereserven aufbraucht.

Eine Burnout-Krise kann sich in Symptomen wie chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, aber auch Störungen wie z. B. Magen-Darm-Beschwerden, Herzbeschwerden, Schwindelsymptome, Muskelverspannungen, Allergien, erhöhte Infektanfälligkeit, verminderte Konzentrations- und Erholungsfähigkeit, usw. zeigen. Ganz individuell finden sich die Beschwerden meist an den konstitutionellen Schwachpunkten. Den Alarmsignalen einer Burnout-Symptomatik liegt auf der körperlichen Ebene eine Daueranspannung des vegetativen Nervensystems zu Grunde. Wenn die Anspannung zum Dauerzustand wird, führt dies zu einer innerlichen Erstarrung. Die betroffenen halten förmlich die Luft an, um durchzuhalten. Die Daueranspannung entwickelt sich zur Dauererschöpfung.

 

Chancen einer Burnout-Krise

Burnout ist eine tiefe Lebenskrise und betrifft den ganzen Menschen mit seiner persönlichen Lebensgeschichte, seinen Lebenszielen und -werten. Nicht immer ist die berufliche Tätigkeit einziger Auslöser der Krise, sondern Lebensthemen, die bearbeitet werden wollen. Burnout kann verstanden werden als Aufforderung und Chance, das eigene Leben zu überdenken, Kursänderungen vorzunehmen, um entsprechend der eigenen Bedürfnisse und Potenziale eine lebenswerte Zukunft zu entwerfen.

 

 

Prävention des Burnout - Risikos

  1. Das Wissen, dass Burnout jeden treffen kann und ganz persönliche Ursachen hat.
  2. Rechtzeitiges Erkennen und Annehmen der eigenen Burnout-Situation.
  3. Vertrauen darauf, dass Burnout nicht bekämpft werden muss, sondern Chance    und Aufforderung ist, eine neue Ordnung in das eigene Leben zu bringen.
  4. Überprüfen Sie, wie viel in Ihrem Leben so ist, wie Sie es gerne hätten. Was können Sie wann und wie ändern?
  5. Betrachten Sie Ihren bisherigen Lebensweg. Wie haben Sie gehandelt, gefühlt   und gedacht in glücklichen  Zeiten bzgl. Ihrer Lebensziele, Beruf, Liebe, Familie,  Freizeit, Erfolg, Glück, Lebensfreude, etc.? Welche Lebensbereiche fehlen in Ihrem jetzigen Leben? Möchten Sie die nächsten 10 Jahre beruflich und privat unter den gleichen Bedingungen weitermachen wie heute? Entwickeln Sie aus Ihren Erkenntnissen eine neue Wertehierarchie für Ihr Leben und schaffen Sie wieder Raum für Lebensbereiche, die Ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit förderlich sind.
  6. Überprüfen Sie realistisch und objektiv mögliche Ursachen der Erschöpfung. Wie viel Energie schöpfen Sie woraus und wofür verbrauchen Sie wie viel Energie. Ist Ihre Energie-Waage im Gleichgewicht?
  1. Lernen Sie Ihre Zeit selbst  zu bestimmen und nicht umgekehrt von der „Zeit" bestimmt zu werden. Legen Sie z.B. handyfreie Zeiten fest.
  2. Planen Sie feste Zeiten mit PartnerIn, Familie und Freunden und halten Sie diese Termine ein.
  3. Finden Sie eine Freizeitbeschäftigung, die Ihnen hilft zu entspannen und Freude zu empfinden, wie z.B.: Fitness-Training, Spazierengehen, Schwimmen, Lesen, Musikhören, Fremdsprachen, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga, Wellness-Angebote wie Sauna, Massage.  Terminieren Sie diese Auszeiten wie Ihre Arbeit und halten Sie diese Zeiten ein.
  1. Gehen Sie gut mit Ihrem Körper um, indem Sie während des Tages Pausen einlegen, in Ruhe gesundes Essen zu sich nehmen und sich körperlich bewegen.
  2. Klären Sie körperliche Beschwerden beim Arzt, Heilpraktiker oder anderem Therapeuten.
  3. Suchen Sie sich Hilfe und Unterstützung für die Neuordnung Ihres Lebens bei einem Freund, Coach oder anderem Therapeuten.

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